Film Begegnungen
Eine filmische Auseinandersetzung mit Begegnungsorten in Frankfurt/Oder für das Theaterfestival Unithea
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Das Projekt „Film Begegnungen“ war Teil eines Seminars der Europa-Universität Viadrina. Gemeinsam mit Studierende und Besucher*innen der „Guten Stube“, einem Nachbarschafts- und Begegnungsraum im Pablo-Neruda-Block in Frankfurt (Oder), haben wir einen besonderen Blick auf die Stadt geworfen. Wir haben gespräche geführt, Filmübungen gemacht und zusammen geschrieben. Entstanden ist der kollektive Dokumentarfilm “Verbundenheit größer Distanz: Wer ist da, wen kann ich grüßen, wer nervt mich”. Gezeigt wurde er im Rahmen des studentisch organisierten Theaterfestivals Unithea-Festival.
Filmstills aus “Verbundenheit größer Distanz: Wer ist da, wen kann ich grüßen, wer nervt mich”.
Filmpräsentation beim Unithea Festival
Workshopdokumentation
Das Projekt wurde realisiert mit:
Nelly Baganz, Anja Bossen, Regina Baukloh, Katarzyna Czeronko, Mariia Didenko, Frank Israel, Constance Krüger, Christian Limber, Lea Nienhoff, Steffen Pablo , Leonie Radenz, Miriam Trostorf, Oleksandra Radchenko
Interviews mit:
Ingrid Fischer, Udo Heide, Jutta Lück, Jürgen Lück, Philipp Ocker, Lisa Röschel, Henry Scherpke, Pauline Trusow, Hannelore Will, Astrid Wilhelm, Manuela Wittig
Konzeption, Produktion und Realisierung:
rampe:aktion (Christian Limber & Miriam Trostorf) zusammen mit Constance Krüger (Kulturkoordinatorin an der Europa-Universität Viadrina) & Lea Nienhoff (Kulturreferentin der Stadt Frankfurt/Oder)
Eine Zusammenarbeit mit Constance Krüger (Kulturkoordinatorin an der Europa-Universität Viadrina) , Lea Nienhoff (Kulturreferentin der Stadt Frankfurt/Oder), Begegnungscafé Gute Stube, und das MehrGenerationenHaus MIKADO in Frankfurt/Oder
Besonderer Dank an:
Miriam Trostorf, Christian Diaz Orejarena, Alexander Renz, Lotte Thaa, Veronika Deinzel, Olivia Lott, Olivija Music, Kristina Leblang, AV-Werkstatt der Universität der Künste
Dokumentationsfotografie:
Miriam Trostorf, Christian Limber
Wir danken alle Frankfurter*innen, die mit uns ins Gespräch gekommen sind, an das Begegnungscafé Gute Stube, den Hüttentreff und das MehrGenerationenHaus MIKADO. An Lara Dade, Christian Diaz Orejarena, Hendrikje Alpermann und Anja Christine Winkler.
Gedreht in Frankfurt/Oder 2025/2026
Links: Präsentation “Film Begegnung” beim Unithea Festival
Über das Festival Unithea

Grafik: © Lumina Design
UNITHEA ist das studentisch organisierte Theater- und Performancefestival der Europa-Universität Viadrina. Seit 25 Jahren bringt es Studierende, Künstler:innen, Kulturinstitutionen und Stadtgesellschaft in Frankfurt (Oder) / Słubice zusammen. Das Festival entsteht im Rahmen eines zweisemestrigen Praxisseminars und wird von Studierenden kuratiert, organisiert und umgesetzt.
Die Ausgabe 2026 steht unter dem Motto „Tröste mich“. Ausgangspunkt ist eine Gegenwart, die von Krisen, Kriegen, Unsicherheit und Vereinzelung geprägt ist. Dies spiegelt sich auch in den ausgewählten Stücken wider, in denen häufig auch Leid, Angst und Brutalität gezeigt werden. In Vor- und Nachgesprächen wollen wir uns dazu miteinander austauschen und nach Möglichkeiten des gegenseitigen Haltes suchen. Trost verstehen wir dabei nicht als einfache Beruhigung, sondern als aktive Praxis: als Möglichkeit, Verletzlichkeit zu zeigen, Unterstützung anzunehmen, Erinnerungen zu teilen und neue Formen von Gemeinschaft zu erproben.
Das Programm führt an verschiedene Orte der Stadt:
ins Kleist Forum, ins MehrGenerationenHaus Mikado und in die Obere Stadt. Eingeladen sind internationale und regionale künstlerische Arbeiten, partizipative Formate, Gespräche, Musik und Begegnungen. Gemeinsam fragen sie danach, wo Trost entstehen kann: auf der Bühne, im Gespräch, im Stadtraum, in Erinnerung, in Bewegung und im Zusammensein.
UNITHEA 2026 entsteht in Kooperation mit dem Kleist Forum, dem Slubfurt e.V. und dem Kunstgriff. Siec Kulturalna – Netzwerk für Kultur sowie dem MehrGenerationenHaus Mikado. Wir danken dem Begegnungscafé Gute Stube und dem Quartiersmanagement Obere Stadt für die Zusammenarbeit.
Synopsis:Kann eine Stadt den Menschen Trost spenden? Das Filmprojekt folgt der Idee, Frankfurter Begegnungsorte zu beobachten, zu porträtieren und dort Menschen zu interviewen, um deren Perspektiven einzufangen. Es richtet den Blick unter anderem auf die Stadt und auf Menschen, die dort leben, arbeiten oder einfach Zeit verbringen. Der Film zeigt Frankfurt/Oder aus der Sicht seiner Bewohner*innen und lädt dazu ein, vertraute Orte anders wahrzunehmen.















